Risiken bei einem Facelift
Die neben im Rahmen einer jeglichen Operation möglicherweise auftretenden Komplikationen sind auch bei einem Facelifting zu erwähnen. Hier ist generell die Schwellung, Bluterguss, Infektion und Wundheilungsstörung mit verlängerter Abheilphase und ggf. unschöner Narbenbildung zu nennen.
Asymmetrie
Jedes Gesicht weist in gewissem Masse Asymmetrien auf, die nach einem Eingriff ausgeglichen oder betont werden können. Die Sorgfältigkeit der Durchführung eines Facelift und Erfahrungen des Operateurs sind wesentlich zum Vermeiden dieses Aspektes.
Eine spezifische Komplikation wäre die Verletzung von Nervenästen des sog. Nervus facialis.
Dieser Nerv ist der Nerv, der die Gesichtsmuskulatur innerviert und so für die Gesichtsmimik notwendig ist. Er hat untereinander mehrere Querverbindungen und kann so selbst bei Irritation bzw. Verletzung von kleineren Nervenästen die dadurch eingeschränkte Funktion einer bestimmten Muskelgruppe schneller kompensieren als es bei Nervendurchtrennungen ansonsten der Fall ist.
Bei Verletzung eines Endastes kann die Funktion einer bestimmten Muskelgruppe vorübergehend (bis etwa 6 Monate) oder auch dauerhaft in Ihrer Funktion verhindert sein. Dann kommt es v.a. beim Lachen zu Verziehungen im Gesicht. Das Meiden dieser Komplikation ist wesentlich und wird durch viele anatomische Studien flankiert, um den Operateur das notwendige Wissen hierüber zu vermitteln.
Taubheit
Im Bereich des Operationsgebietes kann es durch die Durchtrennung von kleinen Hautnerven, durch Schwellung, Blutergüsse, Gewebespannung oder Zug von Nähten zu Taubheitsgefühlen kommen. V.a. der Bereich um die Schnittführung herum, das Ohrläppchen und der Bereich vor dem Ohr können hiervon vorübergehend betroffen sein.
Es ist daher wichtig einen erfahren Spezialisten / Operateure für ein Facelift auszuwählen um so die Risiken zu minimieren.


